Industrieböden ohne Hartstoffe
Industrie-Hartbeton und Hartstoffestriche
Einen Industriebodenbelag kann man heute auch ohne Hartstoffmaterial herstellen. Man unterscheidet zwischen Hartbetonestrich nach DIN1100, bzw. AGI 10 und Industrieestrich ohne Zugabe von Hartstoffmaterialien nach DIN 18353, bzw. AGI 11 unter Verwendung von speziellen Betonzusätzen.
Der Hauptunterschied liegt in der Verarbeitung. Hartbetonestriche werden ausschließlich zweischichtig verlegt. Zuerst wird eine Ausgleichsschicht der Güteklasse E300/350 aufgetragen. Anschließend wird eine Hartkornschicht von 8-10 mm Stärke mit einem Wert von E800 verlegt. Die effektive Nutzschicht ist nur 8-10 mm stark. Problematisch ist hier der unterschiedliche Zementgehalt und die daraus resultierenden unterschiedlichen Festigkeitswerte der beiden Beläge. Durch große Spannungsunterschiede treten zwangsläufig Hohlstellen und Rißbildungen auf.
Die Erfahrung der letzten Jahre hat uns gezeigt, daß der einschichtige Hartbetonbelag nach DIN18353, bzw. AGI 11 in allen Fällen die geforderten Werte der Industrie erreicht hat. Der Bauherr erhält bei dieser Variante einen 20-30 mm starken homogenen Bodenbelag, der durchaus der Güteklasse E800 entsprechen kann. Verlegungsfelder von 500 oder 1000 m² sind durchaus möglich.
Diese Güteklasse wird durch Beigabe des Betonharzes GLASCOTEX-SPEZIALHARZ in die Estrichmischung erreicht. Die Zementgelbildung wird gefördert und Wasseranteil reduziert, so daß höhere physikalische Werte erreicht werden können.
Durch die Einbringung eines einschichtigen Industriebelages profitiert der Bauherr doppelt: Da die Ausführung dieser Baumaßnahme leichter ist, werden Fehlerquellen vermieden. Durch die schnellere Verlegung spart der Bauherr bares Geld.
Sprechen Sie uns an! Wir führen diese Arbeiten qualifiziert aus.

